Mundraub - Oder: DIY für leckere laktosefreie Pralinen

Wenn ich etwas backe oder koche mache ich üblicherweise während des Zubereitens eine Reihe von Fotos. Hinterher gebe ich dann die Kekse, Muffins etc. frei, wenn ich die Fotos im Endzustand gemacht habe. Manchmal, zuletzt bei den Macadamia-Cookies, beschließe ich dann auch, dass sie schon vorher gegessen werden können, weil zu unfotogen.


Nicht so mit den Pralinen, die Señor S. und ich vor einiger Zeit gemacht haben. Da waren so viele da, dass ich sie nach 3 Tagen zum Verzehr freigegeben habe. Am nächsten Wochenende sollten dann bei Tageslicht die Pralinen-Fotos entstehen. Aus Mangel an einer guten Fotoidee verschob ich das Ganze. Doch ich hatte nicht die Rechnung mit Señor S. gemacht. Die Riesenschüssel-Pralinen war plötzlich verschwunden. Statt 50 Pralinen blieben mir noch 9!
Hier nun deshalb schnell der Post mit den leckeren laktosefreien Pralinen, die sicher auch mit Laktose ganz vorzüglich schmecken!

 l

Ihr braucht dazu:

  • 12 Oreo-Kekse (passt auf, dass in Eurer Packung nicht plötzlich welche fehlen!, soll schon vorgekommen sein!)
  • 100 g Frischkäse
  • dunkle Kuvertüre
außerdem: etwas Zeit im Nachlauf, um die Küche wieder in Ihren Ursprungszustand zurückzusetzen.

Als erstes zerbröselt ihr die Kekse (mit Füllung) ganz fein. Das geht am besten in einem Gebrierbeutel. Dann Kekse und Frischkäse mit dem Mixer vermischen und die Masse kaltstellen. Je kälter, desto leichter lassen sich hinterher Kugeln formen.



Dann die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Im Idealfall sollte sie nicht zu heiß sein, daher eventuell hinterher noch kurz abkühlen lassen. Ist die Kuvertüre zu heiß, sieht die Schokolade hinterher nicht so schön aus (und bekommt Flecken wie zum Beispiel bei mir). Dann mit der Hand Kugeln aus der Oreo-Frischkäse-Masse formen und mit Kuvertüre überziehen. Pralinenmacher-Profis schwören hierbei darauf die Kuvertüre in der Hand zu verteilen und die Kugeln darin zu drehen. Das hat bei uns nicht funktioniert und sie bekamen einfach ein Tauchbad in der Kuvertüre. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und fertig! Die Pralinen am Besten bei Zimmertemperatur über Nacht aushärten lassen, dabei eventuell die Kugeln nach einigen Stunden mal drehen, damit auch die Unterseite gut trocknet!

l
Die Pralinen halten sich theoretisch bestimmt ein bis zwei Wochen. Rein praktisch kann ich Euch jedoch nur davon abraten...



Lasst es Euch schmecken!

Abrazo,

Señorita S.

verlinkt bei: Meertje

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen