Sommer im November - Von Miami bis Ocho Rios



Hallo Ihr Lieben!

Hier kommt der nächste Teil unserer Kreuzfahrt. Er ist etwas fotolastig, aber ich hoffe Ihr habt ebenso Freude an den Fotos wie ich.


Miami





Auch in Miami hatten wir kurz vorher doch noch einen Ausflug gebucht. Es gingt zunächst auf eine Bootstour durch die Biscane Bay vorbei an den Wolkenkratzern und Luxusvillen. Dabei haben wir Delphine gesehen, die fröhlich neben unserem Boot herhüpften. Im kubanischen Viertel von Miami aßen wir zu Mittag, bevor es weiter in die Everglades ging. Hier machten wir eine Fahrt mit dem Propellerboot und konnten einen Alligator sehen. Letztendlich ist die Fahrt mit dem Propellerboot aber eigentlich nichts, wenn man Tiere sehen möchte. Die Boote fahren in Kolonne und verscheuchen dadurch und durch den Lärm natürlich alle Tiere. Die Alligatoren lassen sich davon nicht allzusehr stören. Andere Tiere nehmen aber Reißaus.







Bevor es wieder zum Schiff ging, machten wir einen Stopp im Stadtviertel Wynwood. Das war mein persönliches Highlight. Der Stadteil war früher ziemlich heruntergekommen und hat sich in den letzten Jahren zum Szeneviertel entwickelt. Die Wände der ehemaligen Fabrikhallen sind im ganzen Viertel mit kunstvollen Graffitis besprüht. Das Viertel sprüht nur so vor Kunst und Kreativität. Es gibt viele Galerien und nette Cafés. Ehrlich gesagt hätte ich den ganzen Tag dort verbringen können! 









Bahamas


Bahamas? Hhhm, naja. Wenns denn dabei ist ... So ungefähr habe ich über den Stop gedacht. War jetzt nicht unbedingt eins meiner Traumziele, aber warm und Meer ist ja immer gut. Tatsächlich hat es mir wahnsinnig gut gefallen. Alleine und ohne Plan ( dafür aber mit einer bescheidenen Übersichtskarte von Nassau) haben wir uns auf dem Abweg zum Strand gemacht. Getroffen haben wir zunächst eine Polizistin, die uns leider nicht helfen wollte, die Touristinfo zu finden. Stattdessen sagte sie immer : I'm a Police Officer. Mam, why are you asking me? Wehre do you really want to go? Es war herrlich. Statt eines schönen Strands oder der Touristinfo schauten wir uns erst einmal ein Fort an. Und genau dort fand ich ein Anzeigenblatt mit Tipps für die schönsten Strände in Nassau. Gut, man hätte sich auch daheim vorbereiten können, aber wo wäre dann der Spaß geblieben? Mit der Hilfe des Kartenverkäufers im Fort fanden wir auch die richtige Bushaltestelle.



Aber als der Bus hielt war ich mir ganz sicher, dass es ein Versehen war. Denn wir wollten ja mit dem öffentlichen Bus fahren, und nicht mit einem Touri-Kleinbus. Die öffentlichen Busse sind tatsächlich klein, spielen laute Musik und wir hatten eine Menge Spaß! Der Busfahrer erklärte uns genau den Weg zum öffentlichen Strand und der war auch tatsächlich fantastisch. Und nebenbei haben wir noch eine tolle Rundfahrt durch Nassau gemacht und gesehen, wie die normalen Wohnviertel abseits der Touristenwege aussehen. Künftig werde ich auf Reisen mehr Busfahren!



Auf dem Rückweg zum Schiff traf uns fast der Schlag. Ein amerikanisches Kreuzfahrtschiff hatte festgemacht und die Innenstadt war übervölkert von angetrunkenen Amerikanern. Das ist ja so gar nicht meins und mir tun die Einwohner schon etwas Leid...



Jamaika

Auch in Ocho Rios auf Jamaica legten an diesem Tag mehrere Kreuzfahrtschiffe an. Daher entschlossen wir uns, keinen Ausflug zu den Dunns Riverfalls zu machen. Die Wasserfälle sollen toll sein, aber mit 500 anderen Touristen die Wasserfälle hochklettern wirkte auf uns nicht ganz so erstrebenswert. Stattdessen erkundeten wir die Stadt auf eigene Faust. Zu sehen gab es allerdings wenig, ein Orchideenpark hatte geschlossen, der öffentliche Schildkrötenpark war schnell besichtigt und der Rest der Stadt ehrlich gesagt recht hässlich.



Dafür wurden wir alle 2 Minuten angesprochen, ob wir etwas kaufen wollten, eine Tour machen wollten oder Zöpfe geflochten haben wollten. Natürlich gibt es das auch an anderen Kreuzfahrtzielen, und ich kann absolut verstehen, dass viele Menschen vom Tourismus leben. Aber auf Jamaica war das sehr extrem und es war allzu offensichtlich, dass die Touristenpreise 5 mal höher waren als üblich. Also fanden wir einen netten Strand und verbrachten den Nachmittag dort. Im nachhinein wären die Wasserfälle vielleicht die bessere Entscheidung gewesen. Aber so ist das halt, wenn man sich entscheiden muss...


Fazit

  • Delphine? Check.
  • Alligatoren? Check.
  • Seekrank? Nein.
  • Sonnenbrand? Nein.
Abrazo,

Señorita S.

Verlinkt zu Urlaubslinkparty 



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen